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Vereinsschau Kleintierzuchtverein Stupferich 2010

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Engagierte Kleintierzüchter freuen sich in der Bergleshalle über ihre Preise. 2.v.r ist Seppl Wipper
Fotos: Samuel Degen. Zur Fotogalerie hier klicken

Eigentlich etwas schade. Genau zum Wochenende am 23. und 24. Oktober 2010 fand nicht nur die vielbesuchte 300-Jahrfeier auf dem Thomashof, sondern auch die diesjährige Vereinsschau des Kleintierzuchtvereins Stupferich in der Bergleshalle statt.

Die Vereinsaktiven um ihren Vorstand Seppl Wipper, die sich seit Jahrzehnten um den Erhalt und die Pflege von Hasen, Hühnern & Co. in Stupferich bemühen, haben sich auch dieses Jahr wieder so richtig ins Zeug gelegt. Der Tausch der Flächen in der Bergleshalle gegenüber den Vorjahren war auch ein Erfolg. So standen dieses mal im Eingangsbereich die Tische und Stühle für die Besucher und hinter dem Vorhang war der große Bereich für die Tiere reserviert. Die Küche lieferte wieder ausgezeichnetes Essen, mit ein wichtiger Grund, diese tolle Veranstaltung zu besuchen.

Aus ganz Deutschland reisten die Züchter mit ihren Tieren an, von Berlin bis aus den Alpen. So gab es am Samstag Abend ab 20 Uhr für die strahlenden Besitzer prämierter Tiere glänzende Pokale, ein Fläschchen Wein und anerkennende Worte vom Vorstand Wipper. Die professionellen Stupfericher Dorfmusikanten spielten auf, eine sehr würdige Umrahmung der Veranstaltung. Auch Ortsvorsteher Rolf Doll machte der Veranstaltung seine Aufwartung.

Jedem Tierfreund musste das Herz aufgehen beim Anblick der vielen prächtigen Tiere in der Bergleshalle. Japaner, das sind orange/schwarz gestreifte Hasen genauso wie Barnevelder, die wunderschönen, vom Stupfericher Züchter Ewald Seidl gezüchteten Zwerghühner, um nur zwei von vielen wertvollen Rassen zu nennen, die danach am Sonntag in der Halle zu bewundern waren.

Bleibt zu wünschen, dass der Kleintierzuchtverein genügend junge Tierfans begeistern kann, die sich auch zukünftig engagiert um die Pflege dieses wichtigen Kulturgutes in unserem Dorf Stupferich kümmern.
Leider gibt es, wie der Autor aus eigener leidvoller Erfahrung weiß, Leute hier im Dorf, die sich die traditionelle Kleintierhaltung aus Stupferich weg-, "sauberes" Stadtleben herwünschen und deshalb das Leben der Kleintierzüchter mit Hilfe städtischer Behörden, die auch kein Verständnis für unser dörfliches Leben hier haben, so richtig schwer machen. Gerade für unsere Kinder ist ein naturnahes Aufwachsen zusammen mit Tieren eine Geist und Seele stärkende Erfahrung, die unten in der City von KA kaum gemacht werden kann; die negativen Folgen dort sind allseits bekannt.

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