13 | 12 | 2018
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Ortsgeschehen

Kalender 2019 "Polarlichter in Finnland", von Thomas Kast

Thomas Kast ist ein Stupfericher, den es nach Finnland verschlagen hat.
Dort lebt er seit über 19 Jahren, ist Fotograf und führt Fotoreisen in Lappland. Seine grosse Leidenschaft sind die Polarlichter und die Natur. 

„Für mich sind Polarlichter eines der größten Wunder der Natur. Im Leben gibt es nur wenige Dinge,
die besser sind als Auroras am Himmel zu sehen und es Menschen zu ermöglichen, dieses Naturschauspiel zu erleben.“


Weitere Informationen zur Bestellung finden Sie hier: Link zum Thomas Kast

 

Stupfericher Kalender 2019

Einladung zur Jahreshauptversammlung der CDU Stupferich

Die Ortsverwaltung und der Stadtjugendausschuss luden zu einer Gesprächsrunde mit jungen Stupfericher Bürgern im Gemeindezentrum Stupferich

Am Montag, den 26. November, lud die Ortsverwaltung in Zusammenarbeit mit dem
Stadtjugendausschuss Karlsruhe die Bürger aus Stupferich, insbesondere junge Bürgerinnen und Bürger, zu einer Gesprächsrunde ein.
Vor Wochen initiierte der Stadtjugendausschuss eine Umfrage zu verschieden Themen des Alltags und der Freizeitgestaltung im Stadtteil Stupferich.
Der Stadtjugendausschuss wurde vertreten durch Frau Isabel Kasalo von der Fachstelle für Jugendbeteiligung.
Frau Kasalo moderierte gemeinsam mit dem Stupfericher Ortsvorsteher Alfons Gartner die Gesprächsrunde und schloss die einzelnen Themen mit einem Fazit ab.

Die ausgegebene Umfrage wurde von 28 Personen zu 50% männlich und 50% weiblich schriftlich beantwortet.
Die aus der Auswertung der Umfrage resultierenden Anregungen, stellten die Themenbasis der Gesprächsrunde dar.

Als erster Punkt wurde die Akzeptanz des Bücherbusses hinterfragt.
In der Altersgruppe 14-21 Jahre war die Akzeptanz eher gering, da der Bus zu Zeiten hier in Stupferich eingesetzt wird, die mit Schul- und Ausbildungszeiten dieser Altersgruppe in Konflikt stehen.

Ein weiteres Thema waren die VBK Buslinien 118 und 47.
Als Resümee der Wortmeldungen stellte sich heraus, dass die Busse der Linie 118 zu den Stoßzeiten wie zum Beispiel Schulbeginn, zu wenig Kapazität haben.
Oft ist nur stehend das Fahrziel erreichbar. Auch sind die Verbindungen nicht so optimiert, dass man in einer angemessenen Zeit das Fahrziel erreicht.
So wurde berichtet, dass für 14 Kilometer Distanz eine Fahrzeit von 1 Stunde in Kauf genommen werden muss. Die Buslinie 47 wurde auch kritisiert.
Es fallen geplante Abfahrtstermine aus. Auch wird der Fahrplan nicht immer eingehalten, mal sind die Busse zu früh mal zu spät.
Somit sind die Anschlussverbindungen gefährdet. Eventuell gibt es hier eine Besserung, wenn die Ortsdurchfahrt in Palmbach wieder befahrbar ist.
Die Kritikpunkte und Anregungen wurden seitens der Ortsverwaltung notiert und werden an die VBK zur Klärung weitergeleitet.

Ein weiterer wichtiger Punkt war das Fehlen eines Jugendraumes.
Der eingerichtete Jugendraum in der Bergleshalle musste nach Gesichtspunkten des Brandschutzes geschlossen werden, da unter anderem kein zweiter Fluchtweg vorhanden ist.
Dies erklärte Dominik Vallendor, Vorsitzender vom Verein Bergle.
Da hier in absehbarer Zeit aus vielfältigen Gründen keine Besserung der Nutzungssituation sowohl für die Bergleshalle als auch für den Jugendraum in Sicht ist, wurde von der Ortsverwaltung eine
Idee geboren. Alfons Gartner stellte die Möglichkeit vor, die leerstehenden Gaststättenräume im Gemeindezentrum als Jugendraum zu nutzen.
Ein grobes Konzept wurde hierfür schon durchdacht.
Auch hierzu war bei den anwesenden Jungbürgern eine große Resonanz zu vernehmen. Konstruktiv wurden Vorschläge eingebracht.
Frau Kasalo stellte zwei organisatorische Konzepte der Verwaltung solcher Räume vor. Konzept eins, würde eine „betreuende Person berücksichtigen“, die jedoch Personalkosten verursacht.

Da die Klärung der Kostensituation derartige Projekte sehr verzögert und eventuell ganz zu Fall bringt, wurde die Alternative „Von der Jugend selbstverwalteter Betrieb“ diskutiert.

Diese Lösung wäre eventuell in Verbindung mit einem Seniorentreff (Kaffee) in einem vorgegebenen Nutzungsplan zu sehen.
Auch könnten die Vereine, die aktuell Räume Ihrer Jugendarbeit zur Verfügung stellen, mit einbezogen werden.
Viele der anwesenden jungen Bürger sind in der Katholischen Jugend Stupferich organisiert. Von hier kamen viele realisierbare Lösungsansätze.

Frau Sonja Doll der Ortsverwaltung notierte fleißig alle Vorschläge, die es nun in einer kleineren Organisationsgruppe nochmals zu vertiefen gilt.
Die Räume sollen eventuell auch  für private Feierlichkeiten wie zum Beispiel Geburtstagsfeiern, der Jugend zur Verfügung zu stehen.
Ortsvorsteher Alfons Gartner betonte, dass es hier natürlich zu keiner Ruhestörung der Anwohner in späteren Abendstunden kommen darf.
Die Akzeptanz der Anwohner für ein solches Projekt wäre dadurch gefährdet.
Alfons Gartner war der Meinung, dass eine Selbstverwaltung mit mindestens drei benannten verantwortlichen Personen, in Stupferich eine Betreuung von außen unnötig macht.

Zur Realisierung der Umbauarbeiten wurde seitens der Jugend eine im Frühjahr 2019 geplante
„72 Stunden Aktion“ vorgeschlagen. Hier wird, mit den vereinten Kräften ehrenamtlicher Helfer, ein soziales Projekt realisiert.
Auch Handwerker können sich hier gerne einbringen.
So würden sich die Kosten im Wesentlichen auf das benötigte Material reduzieren.

Bis aber solch eine Maßnahme in eine konkrete Realisierungsphase kommt, ist noch einiges an Abstimmungsarbeit mit dem Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft (HGW) der Stadt Karlsruhe notwendig.
Das HGW ist unter anderem für die Vermietung und die Betriebssicherheit dieser stadteigenen Räume verantwortlich.
Abschließend formulierte Ortsvorsteher Alfons Gartner das Vorhaben mit den Worten „der Ball ist nun auf dem Weg“.
Es wurden einige Hausaufgaben an den Stadtjugendausschuss und an die jungen Bürger vergeben.
Frau Kasalo betonte in Ihren Abschlussworten, im Konsens mit Alfons Gartner, die Qualität und Effektivität der konstruktiven Diskussion,
sowie das tolle Engagement der Stupfericher Jugend. (sb)


Von links nach rechts: Sonja Doll, Orstvorsteher Alfons Gartne, Stellvertretender Ortsvorsteher Ludwig Kast


Frau Isabel Kasalo von der Fachstelle für Jugendbeteiligung, bei der Erklärung der Auswertung.


Rege Beteiligung an der Gesprächsrunde Junge Bürger aus Stupferich,
jedoch hatten auch anwesende Eltern Anregungen eingebracht.
Alle Bilder: sb

Stupfericher Kerwe 2018, eine Traditionsveranstaltung fand wieder großen Anklang.

Stupfericher Kerwe 2018, eine Traditionsveranstaltung fand wieder großen Anklang.

Mit der musikalischen Begleitung des Musikverein Lyra Stupferich wurde am Samstag, 20. Oktober , bei herrlichem Herbstwetter die Kerwe 2018 eröffnet.

Stupfericher Bürger sowie prominente Gäste aus Politik und Wirtschaft fanden sich auf dem Rathausplatz vor dem Gemeindezentrum ein, um den Fassanstich und das daraus resultierende Freibier zu genießen. Der Vorsitzende der CDU Stupferich, Peter Mayer, begrüßte die Besucher und stellte das Programm der zweitägigen Kerwe vor. Nach der Begrüßung der politischen Ehrengäste, folgte eine Rede des Bürgermeisters Dr. Albert Käuflein. Er betonte in seiner Rede, dass das gemeinsame Feiern und solche Veranstaltungen wichtige Faktoren im sozialen Miteinander darstellten. Er lobte das Ehrenamt und das Engagement der Vereine, die den vertrauten dörflichen Charakter prägen und das Lebensumfeld wertvoller machen.
Ortsvorsteher Alfons Gartner legte Dr. Käuflein die Schürze für den Fassanstich um, damit im Falle eines Falles der Anzug trocken bleibt. Wie sich dann beim Fassanstich herausstellte eine weise Entscheidung. Gekonnt setzte Dr. Käuflein den Hammer auf den Bierhahn,  zwei Schläge und das erste Bier füllte das Glas. Doch dann geschah, womit keiner mehr gerechnet hatte: explosionsartig strömte das Bier mit Druck in den gläsernen Bierkrug, welcher auf dem Boden landete. Die Schürze konnte das Schlimmste verhindern. Das Fass war zu warm, der Druck zu groß, er wollte entweichen. Die Beteiligten nahmen die Sache mit Humor zur Kenntnis. Das Bier floss nun artig in die Bierkrüge, der Musikverein spielte noch einige temperamentvolle Stücke. Daran anschließend konnte  das Abendprogramm beginnen. Im Festsaal des Gemeindezentrums lief das musikalische Programm an. Die Stupfericher Band „Sound of Silence“ unterhielt die Gäste im Saal, der sich kontinuierlich füllte. Mit einfühlsamer Stimme begeisterte die Frontsängerin Marissa Paul mit ihren Songs das Publikum. Das Abendessen stand unter dem Motto „à la Carte“. Es gab mehrere Menüs zur Auswahl, was die Gäste begeisterte. Die Stupfericher Dorfmusikanten setzten das musikalische Programm fort und unterhielten mit ihrer „Gute Laune Musik“ bis zu dem Programmpunkt, den man ohne zu übertreiben als den Höhepunkt des Abends bezeichnen kann.

Magie durchzog den Raum, als Mr. Black und seine Partnerin Ursula die „Große Tier-Illusions-Show“ präsentierte. Hier wurden nicht nur Kaninchen aus dem Hut gezaubert, nein, hier wurden Tauben in Hühner verwandelt, Kaninchen aus Tüchern geboren, Zeitungen dienten als Behälter für Milch, die nach dem Ausbreiten der Zeitungen verschwunden war,  um dann plötzlich wieder aus der Zeitung gegossen ein Glas zu füllen.
Schüsse fielen und zerstörten einen Luftballon, aus dem eine Taube herausflog und viel weitere Attraktionen mehr. Ein Magier-Paar der alten Schule, das es vermochte, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. So eine Show live zu sehen, das hatten viele der Besucher schon lange nicht mehr erlebt.

Im Anschluss spielten nochmals die Dorfmusikanten auf, sie sind immer wieder gern gesehene Gäste bei solchen Veranstaltungen. Der Abend war ein voller Erfolg. Gutes Essen, gute Musik und eine super Magie Show begeisterten die Besucher, die bis auf den letzten Platz den Saal füllten.

Der Sonntag begann zur Mittagszeit mit einem musikalischen „HighLight“. Der Musikverein unterhielt die Gäste zum Mittagstisch mit seinem aktuellen Programm unter der Leitung seines Dirigenten Thorsten Reinau. Zwei Stunden abwechslungsreiche Blasmusik quer durch viele musikalischen Stilrichtungen. Um 14:00 Uhr gab es wieder eine Aufführung des Kasperletheaters und ab 15:00 Uhr  stand eine Pferdekutsche für Ausfahrten zur Verfügung. Das Wetter war optimal für eine Kutschenfahrt in die Stupfericher Umgebung. Kaffee und Kuchen rundeten das kulinarische Angebot ab. Das mehr als gelungene Stupfericher Kerwefest 2018 ging am Abend mit der Verlosung der Hauptpreise aus der Tombola zu Ende.

Eindrücke der Veranstaltung im Bild festgehalten:
Alle Bilder S.Becker


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