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Bei OB-Wahl treten sieben Kandidaten an

Bewerber präsentieren sich bei offizieller Veranstaltung der Stadt in der Gartenhalle

Wer bei der Wahl zum neuen Stadtoberhaupt seinen Hut in den Ring wirft, steht jetzt endgültig fest. Am Mittwochnachmittag (7. November) ließ der Gemeindewahlausschuss in öffentlicher Sitzung unter Vorsitz von Oberbürgermeister Heinz Fenrich sieben Bewerber als Kandidaten für die Wahl am 2. Dezember zu.

Die Reihenfolge der Kandidaten auf dem amtlichen Stimmzettel bei der OB-Wahl am ersten Adventssonntag ermittelte der Ausschuss auf seiner Sitzung am Mittwoch unter sechs der sieben zugelassenen Bewerber per Losentscheid. Diese sechs Bewerbungen waren rechtlich zum gleichen frühesten Zeitpunkt eingegangen. Nach der Losziehung führt Ingo Wellenreuther (Bundestagsabgeordneter, Vorsitzender Richter am Landgericht a. D.) die Liste an, gefolgt von Friedemann Kalmbach (Leiter einer gemeinnützigen Einrichtung), Sascha Toni Oehme (Fachkraft für Lagerlogistik), Dr. Frank Mentrup (Staatssekretär, Arzt), Niko Fostiropoulos (Leiter eines Bildungszentrums) und Jürgen Wenzel (Unternehmer). Ziffer sieben steht vor Michael Böhm alias Herr Kruscht (Künstler).

Bis zum Ende der Frist am Montag, 5. November, waren insgesamt neun Bewerbungen eingegangen. Eine wurde zurückgezogen, eine weitere konnte der Ausschuss nicht zulassen, da sie die rechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllte. So fehlten etwa die notwendigen 250 Unterstützungsunterschriften.

Einzelvortrag und Fragerunde für jeden Kandidaten

Sich selbst ein Bild machen von den Kandidaten können die Karlsruherinnen und Karlsruher am Donnerstag, 15. November, in der Gartenhalle am Festplatz. Dort findet dann um 19 Uhr die offizielle Veranstaltung der Stadt zur Vorstellung der zugelassenen Bewerber statt. Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Nach einem entsprechenden Beschluss des Gemeinderats zum Ablauf treten die Bewerber bei der von OB Heinz Fenrich geleiteten Veranstaltung nach ihrer Reihenfolge auf dem amtlichen Stimmzettel in Einzelauftritten vor das Publikum. Jeder Kandidat erhält dabei zunächst die Gelegenheit, sich und sein Programm in einem zehnminütigen Vortrag vorzustellen. Der jeweiligen Vorstellungsrede schließt sich gleich danach eine ebenfalls zehnminütige Frage- und Antwortrunde an. Wer Fragen zum Programm der einzelnen Bewerber hat, kann diese dann an den jeweiligen Kandidaten richten.

Der barrierefreie Zugang für Rollstuhlfahrer zur Veranstaltung ist gewährleistet. Wie das Wahlamt weiter mitteilt, übersetzt ein Gebärdendolmetscher für Menschen mit Hörschädigung die Redebeiträge in Gebärdensprache.

Weitere Informationen:

OB-Wahl im Internet

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