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Hohe Waldbrandgefahr

Hardtwald äußerst trocken / Rauchverbot beachten / Wildes Grillen und Feuermachen verboten

Dem nassen Frühsommer folgt ein sehr trockener Spätsommer, der vielen Waldbäumen zusetzt. Das abgefallene Laub verschärft neben der Trockenheit die Waldbrandgefahr. Das Forstamt bittet deshalb alle Waldbesuchenden, das Rauchverbot im Wald strikt zu beachten. Feuermachen und wildes Grillen gefährden aktuell massiv die Wälder und sind unbedingt zu unterlassen.

Vor allem im Hardtwald auf den Sandböden hinterlässt die lange Trockenheit mittlerweile deutliche Spuren: Viele Bäume werfen vorzeitig ihre Blätter ab, um sich selbst zu schützen. Es gibt kein Wasser mehr, das sie verdunsten können. Betroffen sind derzeit im Hardtwald am stärksten die Rot- und Hainbuchen. Viele Bäume sind bereits durch den vorzeitigen Herbst kahl. Eichen und Roteichen haben noch mehr grüne Blätter. Aber auch diese fangen an, sich einzurollen. Wenn die Trockenheit andauert, werden auch diese Baumarten ihre Blätter zu früh verlieren.

Verstärkt wird die Trockenreaktion der Bäume durch die intensive Fruchtbildung zahlreicher Baumarten. Überall sind zum Beispiel Hainbuchen zu beobachten, die völlig braun verfärbt sind. Der massive Fruchtanhang dieser Bäume ist durch die Trockenheit viel zu früh gereift und abgetrocknet. Die wenigen verbliebenen grünen Blätter sind kaum noch zu sehen oder sind auch bereits braun verfärbt.

Die Trockenheit setzt auch der im Hardtwald typischen Kiefer zu. Der starke Befall mit der Mistel bringt zusätzlichen Trockenstress und damit günstige Besiedlungsmöglichkeiten von Insekten, wie zum Beispiel dem Kiefern-Prachtkäfer, dessen Aktivitäten dann den Baum zum Absterben bringen. Die Forstleute im Hardtwald befürchten sogar, dass gerade bei der Kiefer im Herbst und Winter zahlreiche Bäume durch diesen Käferbefall absterben und gefällt werden müssen.

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