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Brandschatzung, Diebstahl und Bedrohung...

POL-KA: (KA)Karlsruhe - Drei mutmaßliche Brandstifter in Untersuchungshaft

 

Karlsruhe (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurden am Mittwochnachmittag drei 16, 17 und 19 Jahre alte Asylbewerber dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl gegen die drei erließ.

Den aus Bosnien und Herzegowina stammenden Beschuldigten wird vorgeworfen, am Dienstagnachmittag in der Karpatenstraße eine Gartenhütte in Brand gesetzt zu haben. Am Brandort konnte von der Polizei das Geldbehältnis eines Opferstocks sowie ein Fahrrad mit Kinderanhänger aufgefunden werden. Die jungen Männer werden beschuldigt, das Geldbehältnis aus einem Opferstock in einer Durlacher Kirche gestohlen zu haben. Weiterhin sollen sie auch das Fahrrad mit Anhänger entwendet haben. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

Dr. Tobias Wagner, Staatsanwaltschaft Karlsruhe


POL-KA: (KA)Bruchsal-Heidelsheim - Unzufriedene Asylbewerber blockierten Fahrbahn - Polizei ermittelt

 

Bruchsal-Heidelsheim (ots) - Offenbar um ihren Unmut über die Verlegung in eine andere Unterkunft kundzutun, rannten am Mittwochabend zwei noch unbekannte Asylbewerber vom Rastplatz der Bundesstraße 35 bei Heidelsheim auf die Straße und setzten sich vor herannahende Autos. In der Folge schaukelten sich die Gemüter hoch und es drohte eine Auseinandersetzung mit Nagelschussgeräten, Eisenstangen und Kanthölzern.

Nach Angaben eines Zeugen mussten die Fahrer zweier Pkw gegen 21.00 Uhr zur Verhinderung von Unfällen eine Vollbremsung durchführen, als zwei Männer vom Parkplatz her unvermittelt auf die Straße rannten. Beide Personen ließen sich anschließend zur Sitzblockade nieder und verhinderten gleichzeitig auch die Durchfahrt des Gegenverkehrs. Drei Insassen eines der blockierten Autos seien daraufhin ausgestiegen und auf die beiden Männer zugegangen. Hierauf wären die Personen zum Parkplatz zurück, hätten sich mit Kanthölzern bewaffnet und seien mit Verstärkung von rund 25 Unterstützern zurückgekehrt.

Die drei Fahrzeuginsassen, allesamt Handwerker, haben daraufhin den Ermittlungen zufolge ihren Kofferraum geöffnet und sich ihrerseits mit Eisenstangen und Nagelschussgeräten ausgestattet. Mit den gasbetriebenen Schussapparaten sollen sie dann in Richtung der Flüchtlingsgruppe geschossen haben. Beide Lager hätten sich anschließend entfernt. Personen kamen offenbar nicht zu Schaden.

Umgehend nach Alarmierung zog die Polizei ihre Kräfte zusammen. Gut 20 der vorwiegend aus Syrien, dem Irak und Eritrea stammenden Flüchtlinge waren am Parkplatz der Raststätte anzutreffen. Dort konnten auch Holzstöcke sichergestellt werden.

Der Pkw mit den drei Handwerkern konnte im Zuge der Fahndungsmaßnahmen von Streifen des Polizeireviers Philippsburg und Germersheim nahe der Rheinbrücke auf Pfälzer Seite festgestellt und angehalten werden. Bei der Nachschau stellten die Beamten auch die offenbar eingesetzten Nagelschussgeräte sicher. Die Insassen sind 33, 36 und 50 Jahre alt, in Rheinland-Pfalz ansässig und gehen dem Dachdeckergewerbe nach.

Bei der Prüfung der Schussapparate stellte sich heraus, dass aufgrund der vorhandenen Sicherungseinrichtungen das Abschießen von Nägeln nur mit entsprechendem Gegendruck einer Unterlage funktioniert. Weitere Ermittlungen, so auch zu den Blockierern, dauern derzeit noch an.

Bereits am Mittwochnachmittag war es gegen 12.50 Uhr auf dem Gehweg der Gemeinschaftsunterkunft Oberhausen-Rheinhausen zu einer Sitzblockade von 53 Asylbewerbern gekommen. Die Flüchtlinge äußerten auf diese Weise friedlich ihren Unmut über die Verlegung von der inzwischen geschlossenen Unterkunft in Heidelsheim nach Oberhausen-Rheinhausen.

Ralf Minet, Pressestelle


POL-KA: (KA) Karlsruhe - 20-Jähriger beleidigte Passanten und schlug um sich - Polizei sucht weitere Geschädigte

 

Karlsruhe (ots) - Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Bei einem 20 Jahre alten Heranwachsenden sind am Dienstag um die Mittagszeit sämtliche Dämme gebrochen. Auf seinem Weg durch die Herren- und Erbprinzenstraße bis hin an die Ecke zur Lammstraße beleidigte er offenbar eine ganze Reihe von Passanten, schlug um sich und schubste auch mehrere Menschen weg.

Nachdem er gegen 12.15 Uhr von einem 46 Jahre alten Mann am Westeingang des ECE-Einkaufszentrums festgehalten worden war, schlug er auf den Helfer ein und verletzte ihn dem ersten Anschein nach leicht am Auge. Auch widersetzte er sich erheblich den hinzugerufenen Polizeibeamten des Reviers Marktplatz, so dass am Ende zwei Beamte leichte Blessuren erlitten.

Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe prüft, ob gegen den aus dem Kamerun stammenden Beschuldigten, der ohne festen Wohnsitz ist, aber einen gesicherten Aufenthaltsstatus besitzt, wegen dringenden Verdachts der Beleidung, Körperverletzung wie auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gestellt wird. Bis hierüber entschieden ist, verbleibt der Beschuldigte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in Gewahrsam.

Unterdessen dauern die Ermittlungen zu dem Geschehen unvermindert an. Nach dem derzeitigen Stand dürfte Auslöser der Attacken die Tatsache gewesen sein, dass der 20-Jährige am Vormittag aus einer Gemeinschaftsunterbringung gewiesen worden war.

Mit Ausnahme des 46-Jährigen sind bei der Polizei bislang noch keine Geschädigten bekannt. Wer von dem 20-Jährigen verbal oder auch körperlich angegangen wurde, wird deshalb gebeten, sich unter Telefon 666-3311 beim Polizeirevier Marktplatz zu melden.

Dr. Tobias Wagner, Erster Staatsanwalt

Dieter Werner, Pressestelle

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