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POL-KA: (KA) Karlsruhe - Raubtaten am Wochenende

Geldbeutel und Handy geraubt - Zeugenhinweise erbeten

 

Karlsruhe (ots) - Zu zwei am Wochenende jeweils in den frühen Morgenstunden verübten Raubtaten in Oberreut und in der Südweststadt bittet die Kriminalpolizei um Mithilfe.

Am Samstag wurde ein 42 Jahre alter Mann gegen 05.00 Uhr beim Verlassen einer Diskothek in der Rudolf-Breitscheid-Straße zunächst von einem Unbekannten unvermittelt ins Gesicht geschlagen. Bevor sich der Mann wehren konnte, hielten ihn zwei weitere Täter fest und drückten ihn zu Boden. Hier brachte ihm das Trio noch mehrere Tritte bei und zog ihm den Geldbeutel mit wenigen Cent sowie persönlichen Papieren und Karten aus der Tasche. Danach rannten die Drei in unbekannte Richtung weg. Der Geschädigte, der an Gesicht und Händen Schürfwunden erlitten hatte, ließ sich zunächst von Angehörigen versorgen und begab sich im Laufe des Vormittags zur Polizei. Die Täter konnte er lediglich als zwei hellhäutige Männer mit kurz rasierten Haaren sowie einen Dunkelhäutigen mit Ohrring beschreiben. Einer trug ein rotes T-Shirt mit Aufschrift.

Ein an der Haltestelle Konzerthaus auf einer Bank sitzender 22 Jahre alter Mann wurde am Sonntag zwischen 04.00 und 05.00 Uhr Opfer von ebenfalls drei Räubern. Der junge Mann hatte während der Wartzeitauf seine Bahn mit seinem Mobiltelefon Musik gehört, als sich die Täter plötzlich vor ihn stellten. Als einer der Unbekannten ihn mit einem silberfarbenen Klappmesser bedrohte, gab er schließlich sein Handy heraus. Danach flüchtete das Trio in Richtung Stadtmitte. Auch in diesem Fall wurde die Polizei erst später hinzugezogen, so dass eine Sofortfahndung nicht mehr möglich war. Die etwa 18 bis 25 Jahre alten Täter waren allesamt nordafrikanischer Erscheinung, zwischen 170 und 180 cm groß und insgesamt dunkel gekleidet, wobei sie die Kapuzen ihrer Pullover über den Kopf gezogen hatten.

Täterhinweise oder sonst sachdienliche Angaben zu beiden Fällen nimmt der Kriminaldauerdienst unter Telefon 939-5555 rund um die Uhr entgegen.

Fritz Bachholz, Pressestelle

 

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