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Fortlaufender Dialog hat sich bewährt

Wirtschaftsgespräch Handwerk 2016
Wirtschaftsgespräch Handwerk 2016

Wirtschaftsgespräch von Bürgermeisterin Luczak-Schwarz mit dem Handwerk

„Der Erhalt eines leistungsfähigen Handwerks in Karlsruhe ist uns wichtig, deshalb wollen wir immer wissen, wo bei Ihnen "der Schuh drückt", versicherte Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz am Donnerstag (23. Juni) im Festsaal der Karlsburg in Durlach. Ihrer Einladung zum alljährlich stattfindenden Wirtschaftsgespräch mit dem Handwerk waren wieder zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Handwerkskammer Karlsruhe mit ihrem Präsidenten Joachim Wohlfeil, der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe mit Kreishandwerksmeister Frank Zöller und der Handwerksinnungen gefolgt.

Die vor einem Jahr zusätzlich eingeführte "Chefgesprächsrunde", die vierteljährlich mit den Spitzen der IHK, der Handwerkskammer, der Kreishandwerkerschaft, der Agentur für Arbeit und des DGB stattfindet, habe sich bestens bewährt, berichtete die Bürgermeisterin. Der intensivierte fortlaufende Dialog ermögliche ein noch schnelleres und zielführenderes Handeln. Um die optimalen Rahmenbedingungen für das Handwerk zu schaffen und es etwa bei der Nachwuchsgewinnung, bei der Zurverfügungstellung von Grundstücken und Räumlichkeiten und beim Technologietransfer zu unterstützen, möchte Luczak-Schwarz die Abläufe in der Verwaltung weiter bündeln und beschleunigen. Schließlich gelte es, die Zufriedenheit des Handwerks mit dem Standort Karlsruhe weiter zu verbessern.

Dass regionale Unternehmen trotz EU-Vergaberechts und nationalen Richtlinien auch bei Aufträgen bei der Stadt noch „gut im Geschäft" sind, machte ein Blick in die Vergabestatistik der Stadt Karlsruhe deutlich. So gingen 2015 im Bereich Hochbau 41 Prozent der Aufträge mit einer Auftragssumme von rund 23,7 Million Euro an Firmen aus Karlsruhe und der Region. Bei Rahmenverträgen waren es sogar 95 Prozent der Aufträge (11,8 Millionen Euro). Im Tiefbau gingen 43 Prozent der Aufträge über 13,8 Millionen Euro an regionale Unternehmen.

„Wir haben nicht nur das Gefühl, ernst genommen zu werden, wir werden ernst genommen", zeigten sich Joachim Wohlfeil, Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe, und Kreishandwerksmeister Frank Zöller mit dem laufenden Dialog mit der Stadt sehr zufrieden. „Das Handwerk muss Schritt halten", sieht Wohlfeil nach wie vor die größten Herausforderungen darin, die Attraktivität des Handwerks „besser zu verkaufen", um im Wettbewerb mit der Industrie bestehen zu können. Neben dem Werben um Nachwuchs auch für die Unternehmensnachfolgen gehöre dazu ebenso die Verbesserung des Technologietransfers in kleinere und mittlere Unternehmen.

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