16 | 08 | 2017
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  • Fronleichnam in Stupferich

    Der amtliche Wetterbericht sagte kein gutes Wetter für den Fronleichnamstag voraus: Regen, Wind und wenig Hoffnung auf Sonnenschein.  Jedoch, in Stupferich schien schon am frühen Morgen die Sonne. Zwar war es etwas zu kalt für die Jahreszeit, aber  es regnete nicht. 
    An vielen Stellen in Stupferich waren wieder liebevoll kleine Altäre aufgebaut, bunt mit Blumen verziert. Der Ort war mit gelb-weißen Fähnchen und grünem Baumwerk geschmückt. Die Verantwortlichen hatten es vorgezogen den Gottesdienst wegen der schlechten Wetterprognosen nicht im Freien abzuhalten. So versammelte sich die Gemeinde  in der Kirche St.Cyriakus,  um einen feierlichen Gottesdient zu erleben.
    Wie auf unseren Bildern zu sehen ist, fand der Gottesdienst, wie auch in den letzten Jahren, großen Anklang.
    Wolken und Sonne wechselten sich ab. So verzauberten die Kirchenfenster das einfallende Sonnenlicht so, dass das Kirchenschiff von stimmungsvollem Licht durchflutet wurde.

    Im Anschluss an den Gottesdienst folgte eine Prozession durch Stupferich, vorbei an den liebevoll geschmückten Altären.  An zwei Stationen wurden Gebete und Fürbitten zelebriert. Auch  ein Lied der diesjährigen Kommunionkinder wurde in die Prozession eingebunden.
    Auf dem Schulhof fand die  Prozession einen zweiten Ruhepunkt zur inneren Einkehr. Dieser wurde gestaltet von der katholischen Jugend Stupferich.  Ein aufwändig gearbeiteter Blumenteppich zierte den Platz hinter dem Rathaus. Die jungen Gemeindemitglieder gaben der Prozession mit Gesang und Gitarre einen weiteren feierlichen Rahmen. Die Prozession endete in der Kirche St. Cyriakus mit einer Krankenkommunion.

    Beim anschließenden Pfarrfest rund um das Cyriakus-Haus wurde mit einem vielfältigen Speiseangebot zu einem fröhlichen Miteinander eingeladen. Der Musikverein Lyra Stupferich sorgte für die musikalische Unterhaltung. Am Nachmittag und Abend war für Unterhaltung der großen und kleinen Gäste gesorgt. Ein Kinderprogramm, der Kinderchor und die Stupfericher Dorfmusikanten garantierten für gute Laune und  Kurzweil.

    -> Zu unserer Bildergalerie klicken Sie bitte hier


    Gottesdienst in der Kirche St. Cyriakus Stupferich


    Prozession durch Stupferich


    Der Musikverein Lyra Stupferich spielt zur Freude der Gäste beim Pfarrfest.

  • s´ Stupfericher Alderle 3/2013

    Alderle !                 Die Zwaid von de SG schdeigd uff!!!        29.5.2013

    Geschdern Obend in Weschbach Vierdel Neine:

    G´reierd (g´schiffd) had´s, was runner kennd had. De Schiedsrichder had abbfiffe un alle hemma g´jubeld!
    Unser Zwaid isch in´d B-Klass uffgschdiege, do no, wo unser Erschd vor zwai Johr noch war.

    Do kannsch blos saage: Gliggwunsch Jungs, des hen´der richdig verdiend!

    Wenn´der vorschdellsch: D-Jugend Moischder, B-Jugend Moischder, jedzd die Zwaid. Wie soll des blos noch weidergeh?!
    Vor 14 Daag häwwe g´schriwwe „Mid Gottes Hilf“. Oimol had´s scho g´labbd, jedzd fähld blos noch die Erschd.

    Mei ganzer Fronleichnamsplan isch durchänanna komme, weil des Schbiel vom ä Midkonkurrend em Sonndaag ausg´falle isch.
    Was hen´se g´machd? De Schbielblan umg´schmisse.

    Unser Erschd schbield jedzd ned an Fronleichnam gege Schellbronn sondern erschd em kommende Sonndaag um drei.

    Mei Tipps fir Fronleichnam kenne´der Eich jedzd sälwa so z´rechd biege, dass´es bassd.
    Awwa: Uff d´Brozession werd gange!

    Eier Alderle

  • Kunstausstellung im Zoo

    Bilder und Skulpturen im Raubtierhaus

    Im Raubtierhaus hat der Zoo zu Pfingsten eine facettenreiche Kunstausstellung installiert, in der fünf Künstler ihre Werke präsentieren, die Natur und Tiere thematisieren.  In ihren Tierskulpturen  - von der Schildkröte über das Känguru bis hin zum Nashorn und Gorilla - fängt Antje Michael in harmonischen Formen das Charakteristische in Pose und Ausdruck meisterhaft ein. Dabei verleiht sie ihren Plastiken aus Ton und Bronze jenen Ausdruck liebenswerter Arglosigkeit und authentischer Würde, wie er Tieren zu eigen ist. Antje Michael stammt aus Salzburg, arbeitet aber heute als freischaffende Bildhauerin mit dem Arbeitsschwerpunkt Mensch- und Tierskulpturen in Großfelden bei Marburg.

    Mit Buntstift, Pastell oder Acryl lässt Liane Becht in ihrem Atelier Lichtblick in Bald Wildbad Werke entstehen, die die Schönheit der Natur in den städtischen Raum holen. Es ist ihre Intention, "einen gemalten Beitrag zur Achtung und Pflege unserer einmaligen Erde zu leisten" und den Betrachter aufzufordern, etwas "kleines Positives" zu tun, um große positive Wirkung zu erzeugen. Ihr Spektrum reicht von ungewöhnlichen Landschaftsdarstellungen über Tiere in ihrem Biotop bis hin zu detailgetreu dargestellten Blumenblüten.

    Die drei Dresdner Künstler Andreas Schildhauer, André Tempel und Anne Schulz engagieren sich mit ihren Werken für den Schutz bedrohter Tiere und unterstützen mit ihren limitierten Grafik-Editionsmotiven "Artenschutz" zwei Projekte zum Schutz von Orang-Utans und Delphinen. Ihre Grafiken zeigen  unter anderem eindrucksvolle Tier-Persönlichkeiten -  etwa Menschenaffen und Delphine. Teile der Verkaufserlöse gehen an zwei Naturschutzorganisationen zur Rettung der bedrohten Primaten- und Walarten.

    Weitere Informationen:

    Zoo Karlsruhe

  • Durlach - 1938 bis heute

    Wir berichteten über die am 7. Mai 2013 vor vollem Haus im Festsaal in der Durlacher Karlsburg gezeigte Multimedia-Show von Samuel Degen und Dr. Jan-Dirk Rausch, produziert in der Medienwerkstatt von STUPFERICH.ORG

    Nun auch hier online zu sehen:

    {youtube}iVhltCGhh6Y?egm=0&rel=0&{/youtube}
    Eine Präsentation von Samuel Degen (re) und Dr. Jan-Dirk Rausch (li)
    In HD verfügbar. Erst Film starten und dann unten rechts aufs "Zahnrad" klicken und 720p wählen.

    {youtube}WTTJGKNNnkU?egm=0&rel=0&{/youtube}
    Festabend am 7. Mai 2013 in der Durlacher Karlsburg: Videodoku von Siegfried Becker - STUPFERICH.ORG

  • Fußwallfahrt nach Moosbronn - 20.05.13


  • B-Jugend Meisterschaft unter Dach und Fach


  • Haushaltsplan liegt öffentlich aus

    Einsichtnahme im Rathaus am Marktplatz möglich

    Mit Erlass vom 6. Mai hat das Regierungspräsidium als Aufsichtsbehörde die Gesetzmäßigkeit der städtischen Haushaltssatzung für die Jahre 2013 und 2014 bestätigt. Bürgerinnen und Bürger, die sich für den Haushaltsplan interessieren, können ihn vom 21. bis 29. Mai im Rathaus am Marktplatz, Zimmer C 309, einsehen. Öffnungszeiten sind von 8 bis 17.30 Uhr.

  • Alderle ! Mid Gottes Hilf…!

    Nach dem 0:3 in Jeehlinge häwwe denggd, des war´s jedzd.

    Pfeifedeggel!

    Weil´e geschdern auswärds uff´eme 85.Geburdsdaag war, häwwe glei, wo´e hoimkomme bin, die Ergebnis oguggd: 5:1 hemma g´wonne un Jeehlinge had gege de Tabelle-Vorledschde 1:0 verlore.

    Genau so indressand isches bei de 2. Mannschafd. Dord had de Tabellfiehrer Kloischdoibach blos unendschiede  g´schbiled un scho simma widda rechnerisch oi Pungd vorne. Des haißt, wenn die Zwaid koi Pungd meh abgibd, schdeigd´se uff! S´isch aigendlich ganz oifach.

    Bei de Erschd isches ä bissel komblizierder. Wenn de Schmiddi in de ledschde drei Schbiel nemmeh in Urlaub gehd, dann kenne´mer Zwaider werre un in´d Relegadzion komme. Des haißd, dass des „Endschbiel“ gege Schellbronn an Fronleichnam noch so en richdiga Kracher gäwwe kann.

    Damid des so werd, muss´es so laafe:

    -          Z´scherd misse mir am Pfingschd-Samsdaag in Neiburgweier un em Sonndaag druff in Forche g´winne,

    -          Jehlinge un Schellbronn schbiele gegeänanna unendschiede,

    -          Busebach un Velkerschbach mached´s Gleiche

    -          Jehlinge verlierd gege Mudschelbach

    -          un em ledschde Schbiel badsche mir dann Schellbronn rum

    -          un scho simma in de Relegadzion.

    Bei de Bundesliga hen´der jo scho g´sähne, dass sich manche Schbieler, wenn´se uff de Blatz gehen, begreizige, weil´se hoffe, dass Gott ihne beischdehd.

    Fir uns Schdubfaricher bedeided des an Fronleichnam folgendes:

    -          z´schersch zu de Prozession geh,

    -          dann beim Pfarrfeschd z´Middag esse,

    -          um Oins uff de Schbordblatz un s´ledschde Schbiel von de Zwaid gege Mersch oggugge,

    -          zrigg zum Pfarrfesch un de Uffschdieg von de Zwaid feiere,

    -          uff de Finfe dann widda nuff uff d´SG un die Erschd gege Schellbronn ofeiere.

    Wenn alles g´labbd had, dann kenne´mer ruhig ä kloins Dankgebet nuff schigge un oifach weider feiere.

    Wenn´s nomme so komme däd!!!

    Iibrigens: Nachdem unser D-Jugend scho ä Weile Moischder isch, had geschdern d´B-Jugend mid´eme 4:0 nochgeooge un isch äbefalls Moischder:


    Gliggwunsch Jungs – mir sin richdig schdolz uff Eich!!!

    Eier Alderle

  • Musikverein Lyra - gelungenes Vatertagsfest

    Das milde Wetter um die 20 Grad bot ideale Rahmenbedingungen, um am vergangenen Donnerstag mit dem Musikverein Lyra das Vatertagsfest vor und in der Bergleshalle ausgiebig zu feiern.

    So waren bereits am frühen Nachmittag alle Sitzplätze in und vor der Halle belegt. Die vielen Gäste genossen die Sonnenstrahlen und lauschten der Musik der Lyra. Ab 12 Uhr spielten die Bläser AG 1 und 2, die Jugendkapelle und danach die Schülerkapelle.
    Nachmittags spielten die beliebten Dorfmusikanten von 14-16 Uhr und ab 17 Uhr dann das Blasorchester der Lyra auf, dass es wieder einmal nur so eine Freude war. Die großen Hallentore zum Spielplatz waren durchgängig geöffnet, eine wunderbare Frühjahrslösung mit in der Bergleshalle aufgestellter Festzelte bei unklarer Wetterlage, die die Lyra schon vor Jahren erfolgreich einführte.

    Für die Kleinen gab es Spiel & Spaß mit einer Wurfbude, Malen, Spielplatz und einigem mehr. Auf der Bühne war von Siegfried Becker von der Medienwerkstatt STUPFERICH.ORG wieder ein abgedunkeltes Kino eingerichtet, in dem er am Nachmittag zwei mal vor vollbesetzten Stühlen den "berühmten" einstündigen Stupfericher Filmklassiker aus den 60er Jahren zeigte.

    Kühles Hatz vom Fass, der schon legendäre Stupfericher Lyra-Flammkuchen, Steakweck, Currywurst & Pommes sowie am Nachmittag Kaffe und Kuchen fanden reißenden Absatz.

    Alles in allem dank der Lyra wieder mal eine großartige und zahlreich besuchte Veranstaltung in der Bergleshalle, wie sie dort leider nur noch seltener zu sehen und erleben ist. Und auch an dieser Stelle die wichtige Erwähnung, dass der Musikverein es immer wieder mit seinen vielfältigen attraktiven Aktivitäten schafft, einen eigenen Musikernachwuchs direkt schon in der Grundschule anzusprechen, fundiert auszubilden und so langfristig zu gewinnen.



    Fotos: Samuel Degen

  • Bürgerumfrage zu Freizeit, Bewegung und Sport

    Stadt verlost unter den Teilnehmenden Geschenkgutscheine

    Die Stadt Karlsruhe startet wieder eine Bürgerumfrage. Dieses Mal geht es um Freizeit, Bewegung, Sport und Bäder. Zu diesen Themen können Karlsruher Bürgerinnen und Bürger im Mai und Juni ihre Meinung äußern. Rund 15.000 zufällig ausgewählte erwachsene Karlsruher und Karlsruherinnen sowie rund 2.500 Kinder und Jugendliche erhalten in den nächsten Tagen von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup per Post eine Einladung zur Teilnahme.

    Die Fragen können online oder auf einem Papierfragebogen in etwa 30 Minuten beantwortet werden. Die Teilnahme ist freiwillig. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost die Stadt Karlsruher Geschenkgutscheine und Eintrittskarten für das Europabad. Die Antworten werden unter strenger Einhaltung aller Datenschutzbestimmungen ausgewertet. Dabei wird die Anonymität der Befragten strikt gewahrt.

    Seit 1992 erfragt das Amt für Stadtentwicklung regelmäßig Meinungen und Einschätzungen der Bürgerinnen und Bürger. Die Ergebnisse stellen eine wichtige Grundlage für die Arbeit der Verwaltung und für politische Entscheidungen dar. Sie fließen in diesem Jahr unter anderem in den Sportentwicklungsplan der Stadt Karlsruhe ein. Im Interesse aussagekräftiger Ergebnisse bittet die Stadt Karlsruhe um die Teilnahme an der Befragung. Die angeschriebenen Bürgerinnen und Bürger unterstützen so die Stadt bei ihren Bemühungen um bürgernahe Entscheidungsgrundlagen. Für Fragen steht den angeschriebenen Bürgerinnen und Bürgern das Amt für Stadtentwicklung unter der Telefonnummer 0721/133-12 23 zur Verfügung.

  • Karlsruhe zeigt Flagge: Vortrag und Buch zu Ludwig Marum

    Veranstaltung am 80. Jahrestag der NS-"Schaufahrt" durch Karlsruhe

    Karlsruhe zeigt Flagge: Am 80. Jahrestag der "Schaufahrt", in der die Nationalsozialisten sieben führende Karlsruher Landes- und Reichspolitiker in das Konzentrationslager Kislau brachten, erinnert das Stadtarchiv am Donnerstag, 16. Mai, um 17.30 Uhr bei einer Veranstaltung im Ständehaussaal (Neues Ständehaus, Ständehausstraße 2) an Ludwig Marum. Dabei beleuchtet Monika Pohl das Schicksal des Sozialdemokraten und Politikers jüdischer Herkunft, der zu den frühesten Opfern des NS-Terrors in Baden gehörte.

    Gleichzeitig stellt die Autorin bei der Veranstaltung ihr neues Buch unter dem Titel "Ludwig Marum - Gegner des Nationalsozialismus. Das Verfolgungsschicksal eines Sozialdemokraten jüdischer Herkunft" vor. Das soeben als Band 13 in der Schriftenreihe des Stadtarchivs zu Forschungen und Quellen zur Stadtgeschichte erschienene Werk ist einen wichtiger Beitrag zum deutsch-jüdischen Verhältnis in der Krise der Emanzipation, aber auch zur Geschichte der Arbeiterbewegung in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus.

  • Musik für Kids in Stupferich


  • Multimedia-Show "Made in Stupferich" begeisterte Festpublikum

    Die Multimedia-Show aus der Medienwerkstatt von STUPFERICH.ORG begeisterte im Festsaal der Durlacher Karlsburg.

    Der rauschende Applaus wollte nicht enden, als Durlachs Oberbürgermeisterin Alexandra Ries den vier Akteuren des kurzweiligen Abends am 7. Mai 2013 in der Karlsburg dankte.

    Gespannt verfolgten die Zuhörer die Ausführungen der eigens aus dem fernen Karlsruhe angereisten Referenten Dr. Susanne Asche, Leiterin des Kulturamtes und Dr. Ernst Otto Bräunche, Direktor des Karlsruher Stadtarchivs. Dabei spielten sich die Paderbornerin und der Ramsberer (Westphalen) die verbalen Bälle so geschickt zu, dass selbst die anwesenden Ur-Durlacher anfingen, die als ungerecht empfundene Zwangseingemeindung des Jahres 1938 mit einem Schmunzeln zu betrachten.

    Auch der fiktionale Ausblick in die Zukunft von Durlach, der prophezeit, dass der Gemeinderat 2038 entnervt von den inzwischen jährlich stattfindenden Feierlichkeiten zur Zwangseingemeindung dem Ausgemeindungsantrag Durlachs stattgibt, wurde mit Szenenapplaus honoriert.

    Manch historische Wahrheit wurde hingegen vom Publikum einfach ignoriert. So gab es bereits 1931 von einem Teil der Durlacher Bevölkerung Bestrebungen, eine Eingemeindung nach Karlsruhe zu vollziehen. Diese wurde damals allerdings seitens Karlsruhes abgelehnt, da Durlach zu diesem Zeitpunkt wirtschaftlich gesehen schlicht uninteressant für die aufstrebende Tochter war.

    Gauleiter Robert Wagner war es dann „zu verdanken“, dass 1938 die alte Markgrafenstadt ihre Selbstständigkeit an Karlsruhe per Verwaltungsakt verlor.

    Im anschließenden Multimediavortrag von Staats- und Verwaltungsrechtler Dr. Jan-Dirk Rausch und Samuel Degen vom Fotoportal DURLACH.ORG wurde die Entwicklung Durlachs veranschaulicht. In hunderten von Stunden hatten die Beiden Film- und Bildmaterial zusammengestellt und entführten die Zuschauer auf eine visuelle Reise durch die letzten Jahrzehnte.

    In ihren Ausführungen machten Rausch und Degen deutlich, dass es nach dem 2. Weltkrieg bis 1989 dauerte, bis Durlach eine kommunale Mitbestimmung in Form eines Ortschaftsrates zugestanden bekommen hat. Dieser hat zwar einen nicht ganz unwichtigen Einfluss auch in den Karlsruher Gemeinderat, doch wünschten sich die Vortragenden eine schnellere Umsetzung der Anträge aus Durlach. So wolle der älteste, größte und wirtschaftsstärkste Stadtteil in Zukunft nicht mehr jahrzehntelang auf neue Bäder, Brunnen und Straßenbeläge warten müssen.

    Ausklang fand der gelungene Abend bei einem ungezwungenen Umtrunk im Foyer der Karlsburg, bei dem die eine oder andere Anekdote ausgetauscht wurde.

    Oliver Mächtlinger
    www.durlacher.de


    Samuel Degen (li) und Dr. Jan-Dirk Rausch (re) als Sprecher in ihrer Multimedia Show


    Über 300 Zuschauer im übervollen Festsaal der Durlacher Karlsburg.

    Siegfried Becker (re) von STUPFERICH.ORG drehte die Videoszenen in der Multimedia-Show, dokumentierte
    den Festabend auf Video und organisierte die Technik der Show.


    Ein großes Kapitel der Show setzte sich mit den katastrophalen Auswirkungen des 3. Reichs auseinander.


    von links: Alexandrea Ries - Ortsvorsteherin von Durlach, Multimedia Akteure - Dr. Jan-Dirk Rausch und Samuel Degen,
    Dr. Susanne Asche - Leiterin des Kulturamtes und Dr. Ernst Otto Bräunche - Leiter des Stadtarchivs

    Fotos: Christine Gustai von durlacher.de. Zur Fotogalerie hier klicken

    Anmerkung der STUPFERICH.ORG Redaktion:
    Zur von uns veröffentlichen Einladung der Stupfericher zu dieser Veranstaltung hier klicken. Viele Ortschaftsräte, Amtsleiter, Baubürgermeister Michael Obert und Kulturbürgermeister Wolfram Jäger, der Landtagsabgeordnete Manfred Groh und Vertreter aller Parteien aus den Stadtteilen von Karlsruhe waren anwesend und wurden von der Gastgeberin Alexandra Ries herzlich begrüßt.
    Auch viele an der Geschichte unserer Nachbargemeinde interessierte Stupfericher Bürger nahmen die Einladung an und waren bei der Jubiläumsveranstaltung in Durlach live dabei, so auch als Offizieller der Stupfericher Ortschaftsrat Jochen Nagler.

    Samuel Degen von STUPFERICH.ORG übergab als Betreiber auch der großen "Durlacher Fotogalerie zum Mitmachen" DURLACH.ORG bei der Veranstaltung in einer Schenkung sein wertvolles Fotoarchiv über Durlach mit über 13.000 seiner Aufnahmen aus den Jahren 1975 bis heute an den Leiter des Karlsruher Stadtarchivs, Dr. Ernst Otto Bräunche. Diese sind somit fortan für wissenschaftliche Zwecke wie auch für private Verwendungen frei zugänglich.

  • Vatertagsfest am 9. Mai - Bergleshalle Stupferich


  • Abwechslungsreiche Natur kennen lernen

    Wiesenspaziergang im Mai findet dieses Jahr in Wolfartsweier statt

    In die abwechslungsreiche Erholungs- und Wiesenlandschaft um Wolfartsweier laden Bürgermeister Michael Obert und das Gartenbauamt Bürgerinnen und Bürger für Sonntag, 12. Mai, zu  einem eineinhalb- bis zweistündigen Spaziergang ein. Treffpunkt ist am Sonntag, 12. Mai,  um 10.30 Uhr in Wolfartsweier in der Wettersteinstraße vor dem Alten Friedhof. Er ist von der Bushaltestelle Wolfartsweier Mitte in einem Fußmarsch von zirka fünf Minuten oder von der Straßenbahnhaltestelle in Wolfartsweier in etwa zehn Minuten zu erreichen.

    Die ebene Landschaft von Wolfartsweier gehört zur Kinzig-Murg-Rinne, die während der letzten Eiszeit entstand. Westlich von Wolfartsweier verlief ein breites Flussbett dieses Gewässersystems. Hier kam es zu unterschiedlichen Ablagerungen, die verschiedene  Bodentypen entstehen ließen. Der sanft abfallende Hangbereich, auf dem Wolfartsweier liegt, gehört zur Vorbergzone des Nordschwarzwaldes. Hier finden sich trockene Höhenrücken abwechselnd mit feuchteren Senken, in denen nur Gründlandbewirtschaftung möglich ist. Westlich von Wolfartsweier ist die Landschaft stark durch Acker- und Gartenbau geprägt. Dennoch gibt es noch größere Wiesenbereiche. In der Vorbergzone existiert so ein vielfältiges Mosaik aus Acker-, Streuobst-, Wiesen-, Garten- und Waldflächen, durchsetzt mit einzelnen Bachläufen. Wegen der unterschiedlichen Böden sowie der Nutzung weisen die Wiesenflächen westlich von Wolfartsweier eine unterschiedliche Ausprägung auf. Auf frischen Böden ist die  typische Glatthaferwiese mit dem Glatthafer, einem häufigen Wiesengras zu finden. In Wiesen auf nasseren Standorten wächst der Große Wiesenknopf, der einen kugelig bis walzigen, rotbraunen Blütenstand besitzt. In nassen Senken gibt es auch binsen-  und seggenreiche Wiesen. Die zum Teil Jahrhunderte alte Bewirtschaftung hat eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft hervorgebracht und zahlreiche neue Lebensräume erschlossen. Elemente der Landschaft sind: Baumreihen, Streuobstwiesen, Feld­gehölze, kräuterreiche Raine, Gräben mit artenreicher Vegetation, Röhrichte, Hochstaudenfluren, Wie­sen-, Acker- und Waldflächen.

  • Preise für Haus und Grundstücke sind deutlich angestiegen

    Gutachterausschuss legt Karlsruher Immobilienmarktbericht 2013 vor

    Die Preise für Haus und Grundstück sind in Karlsruhe deutlich angestiegen - und dürften weiter steigen. Diese Schlussfolgerung ist nicht aus Immobilienanzeigen oder Online-Portalen abgeleitet, sondern das Ergebnis nüchtern-fachlicher Analyse, welche der Gutachterausschuss für die Ermittlung von Grundstückswerten mit dem Immobilienmarktbericht 2012 vorgelegt hat.

    Zwar sind die Kauffälle von 3.604 (2011) auf 3.384 zurückgegangen, der Wertumsatz jedoch liegt mit fast einer Milliarde Euro (968 Millionen Euro) so hoch wie nie zuvor. Allein rund 200 Millionen Euro sind dabei acht Kauffällen mit sehr großen Gewerbeimmobilien zuzurechnen. Der allgemeine Preisanstieg speist sich insbesondere aus dem individuellen Wohnungsbau. Hier mussten Erwerber von Bauplätzen für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Reihenhäuser nach 2011 (plus fünf Prozent) weitere rund zehn Prozent mehr einkalkulieren. Ein Anstieg, der sicher auch zu Zuwächsen bei den Bodenrichtwerten führen wird, ist sich der Vorsitzende des Gutachterausschusses, Dr.-Ing Michael Mürle, sicher. Ende Mai wird der Ausschuss die zuletzt 2010 festgestellten durchschnittlichen Lagewerte für den Boden neu ermitteln.

    Ganz offensichtlich sehr klein ist derzeit der fürs Familienheim typisch nachgefragte Markt für Reihenhausgrundstücke: Nur 19 Grundstücke fanden im gewöhnlichen Geschäftsverkehr neue Eigentümer. Für ein durchschnittlich 225 Quadratmeter großes Grundstück wurden rund 97.000 Euro bezahlt. Auch bei den Grundstücken für Mehrfamilienhäuser steht einem geringen Angebot - 2012 wurden 16 Kauffälle (2011: 24) beurkundet - eine Preissteigerung von rund acht Prozent gegenüber.

    Preisniveau im innerdeutschen Vergleich noch akzeptabel

    Die deutlich höhere Wertschöpfung am Markt sei der insgesamt positiven Immobilienstimmung in Deutschland geschuldet, erläutert Michael Mürle. Dabei seien die Preise im innerdeutschen Vergleich in Karlsruhe noch auf einem durchaus akzeptablen Niveau, relativiert Mürle. Zu sehen sei auch, dass der Wirtschafts- und Wohnstandort Karlsruhe für Erwerber attraktiv ist. Schon jetzt erhalte die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für die östliche Südstadt Grundstücksverträge, bei denen erst 2014 mit dem Bau begonnen wird. Auch dies ist für die Fachleute ein Indiz dafür, dass Bauträger händeringend unbebaute Grundstücke für den Bau von Eigentumswohnungen suchen. Erstmals sind im Marktbericht alle Teilmärkte mit den wesentlichen Umsatzzahlen im Überblick dargestellt.

    Der Blick auf den Wertumsatz einzelner Teilmärkte zeigt, worum es derzeit bei bebauten Objekten auf dem Karlsruher Immobilienmarkt  geht: Hier geht die Hälfe der Wertschöpfung für dieses Segment (569 Millionen Euro) auf bebaute Grundstücke mit Wohn- und Geschäftsobjekten sowie Büro- und Dienstleistungen zurück. Ein- und Zweifamilienhäuser haben am Wertumsatz einen Anteil von 123 Millionen, Gewerbeobjekte 24 Millionen Euro.

    Rückschlüsse auf den Markt lassen zudem die neu aufgenommenen Häufigkeitsverteilungen für einige Teilmärkte zu. Beispielsweise ist bei den Weiterverkäufen von Ein- und Zweifamilienhäusern, wo der Preiszuwachs eher bei den mäßigen bis mittleren Lagen zu verzeichnen ist, der Großteil im Bereich zwischen 250.000 und 450.000 Euro, bei Reihenhäusern zwischen 275.00 und 375.000 Euro beurkundet worden. Belastbar sind mittlerweile die vor einigen Jahren testweise hereingenommenen Vergleichsfaktoren, die dem Kaufinteressenten einen Anhaltspunkt liefert, mit wie viel er abhängig von Lage, Wohnfläche, Baujahr und Grundstücksfläche für seine eigenen vier Wände rechnen muss.

    Plus zehn Prozent: Diese Aussage gibt auch für neue Eigentumswohnungen. Insgesamt wurden hier im vergangenen Jahr sieben Prozent weniger Verkäufe getätigt, was die Vermutung nahelegt, dass deutlich weniger auf den Markt war. Bei den Erstverkäufen findet der Interessierte im Marktbericht einen Vergleichswert, der das Penthouse als eigene Kategorie berücksichtigt. Und kann feststellen: Der Quadratmeterpreis für eine neue Eigentumswohnung sinkt mit zunehmender Wohnfläche von 2.850 (bis 35 Quadratmeter) auf 2.700 (über 100 Quadratmeter). Mit einer Ausnahme: Für eine Penthouse-Wohnung (mit einer Wohnfläche zwischen 60 und 235 Quadratmeter) wurden mit durchschnittlich  3.280 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche Top-Preise erzielt.

    Für den Experten aufbereitet sind wie gehabt die "Erforderlichen Daten für die Wertermittlung".  Mit Indexreihen oder auch Umrechnungskoeffizienten liefern sie dem Experten die Basis für seine fachliche Einschätzung. Dabei sind die Daten nach den bisherigen Wertermittlungsvorschriften aufbereitet. In den nächsten Immobilienmarktbericht werden die dann bundsweit zur Anwendung empfohlenen Standards eingearbeitet.

    Marktbericht im Netz oder gedruckt

    Für den Karlsruher Immobilienmarktbericht 2012 wertet der Gutachterausschuss für die Ermittlung von Grundstückwerten alle Kauffälle eines Jahres aus. In die Analyse der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses fließen zudem Erkenntnisse aus den Vorjahren ein sowie Datenmaterial, welches den Fachleuten aus eigenen Gutachten zur Verfügung steht. Der Marktbericht ist unter www.karlsruhe.de/b3/bauen/gutachterausschuss im Internet zu finden. Die Druckausgabe ist bei der Geschäftsstelle, Hebelstraße 21, für 40 Euro (pdf-Datei: 20 Euro)  zu bekommen (Telefon: 0721/133-3092, Mail: gutachterausschuss@karlsruhe.de).

  • Am 30. April wurde wieder der Maibaum gestellt

    Viele Stupfericher kamen am 30. April zur Aufstellung des Maibaumes 2013 vor das Gemeinzentrum


    Die Kindertanzgruppe Tandaradey des Heimatvereins erfreut die zahlreichen Gäste


    Der Gesangverein Eintracht mit seinen schönen Liedern


    Der Maibaum wird gestellt


    Mit der schön restaurierten Feuerwehrleiter aus dem Jahre 1937 werden die Halteseile gelöst.


    Die tapferen Feuerwehrmänner tragen die Verantwortung für eine unfallfreie Aufstellung
    Fotos: Samuel Degen / Siegfried Becker

    30. April 2013, Video Maibaum2013
    {youtube}uHDdboyPdik?egm=0&rel=0&{/youtube}
    Kamara und Schnitt: Siegfried Becker

    Die nun schon lange in Stupferich lieb gewordene Tradition hat auch in diesem Jahr dazu geführt, dass der Rathausplatz einige Wochen durch einen Maibaum geschmückt wird.

    So lockte die von der Ortsverwaltung ausgerichtete Veranstaltung um 19 Uhr sehr viele Stupfericher vor das Gemeindezentrum, obwohl das graunasse Wetter am 30. April eher abschreckend war.

    Der Stupfericher Freiwilligen Feuerwehr gelang es wieder, den Baum sicher zu stellen. Der ehemalige Feuerwehrkommandant Ludwig Kast zog mit seinem Schlepper per Stahlseil den Baum hoch, während die Feuerwehrleute mit Sicherungsseilen unter dem Kommando des jetzigen Kommandanten Siegbert Becker den Baum sicherten.

    Wieder wurde danach die von den Feuerwehrleuten Ludwig Kast und Herbert Fleck ehrenamtlich aufwändig renovierte Stupfericher Feuerwehrleiter aus dem Jahre 1937 eingesetzt, um die Sicherungsseile nach dem Aufstellen oben zu lösen.

    Die Kindertanzgruppe des Heimatvereins gab unter der bewährten Leitung von Heinz und Vroni Häge traditionelle Tänze zum besten, die Gäste bedankten sich mit großem Applaus.

    Das Freibier, gestiftet von der Brauerei Moninger, fand zusammen mit den vom Ortschaftsrat spendierten Brezeln und alkoholfreien Getränke regen Absatz, nach fast zu kurzer Zeit war das 30 Liter Bierfass leer. Den Ausschank sowie die Ausgabe der Brezeln übernahmen, wie immer, die anwesenden Ortschaftsräte.

    Der Musikverein Lyra Stupferich unter seinem Dirigenten Daniel Polenz sowie der Gesangverein Eintracht sorgten für die musikalische Untermalung.  Tradition wird in Stupferich "Groß geschrieben", was hier wieder schön unter Beweis gestellt wurde.

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