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  • Vatertagsfest der Lyra Stupferich

    Tolles Wetter und gute Stimmung bei Vatertagsfest am 02. Juni 2011


    Foto: Samuel Degen

    Auch das diesjährige Vatertagsfest des Musikvereins Lyra in der Stupfericher Bergleshalle war gut besucht. Das durchwachsene Wetter der Vortage trug zur Entscheidung bei, die Festzelte in der Bergleshalle aufzubauen.
    Durch das öffnen der seitlichen Tore konnten die Gäste dann aber doch den Sonnenschein des Tages genießen, viele Tische und Bänke wurden draußen aufgestellt.

    Der Musikverein zeigte wieder seinen historischen Heimatfilm aus den 60er Jahren, der erstmals auf der Bühne gespielt wurde. Auch Spiel und Spaß für die kleinen Gäste wie eine Tombola waren im Angebot.
    Bei Lindenbräu, Flammkuchen, Würsten, Pommes und den Musikbeiträgen des Musikvereins lies es sich das Publikum gut gehen, rundum ein gelungener Feiertag.


  • 16 Stupfericher reisen nach Sri Lanka

    16 Stupfericher besuchen über die Pfingstferien ihre Patenkinder in Sri Lanka


    Bei der 2. Vereinsreise in 2009 mit 21 Teilnehmern: 300 Menschen stehen in Matara Spalier, Kandydancer begrüßen die Gruppe mit Tanz und Gesang.
    Unteres Bild: Die Stupfericher Kinder Jo und Carlotta sind Karlsruher Kinderbotschafter.
    Fotos (c): Samuel Degen

    Der im Jahre 2005 nach dem verheerenden Tsunami vom 26.12.2004 unter der Vorstandschaft des Karlsuher Oberbürgermeisters Heinz Fenrich, des damaligen 1. Bürgermeisters Harald Denecken sowie der Boxweltmeisterin Regina Halmich gegründete Karlsruher Verein "Patenkinder Matara e.V." unternimmt am 10. Juni 2011 zum wiederholten male eine Vereinsreise nach Matara in Sri Lanka.

    Der jetzige 2. Vorsitzende, der Stupfericher Samuel Degen, hat nach der ersten Vereinsreise in 2009 mit 21 Teilnehmern, nun wieder eine 2-wöchige Reise organisiert, an der jetzt 51 Pateneltern teilnehmen. Darunter befinden sich 16 Stupfericher/Wettersbacher.

    Der Verein mit seinen über 140 Mitgliedern unterstützt in Matara 220 Patenkinder. Dies ist das größte Hilfsprojekt dieser Art in Sri Lanka. Die Patenkinder sind kinderfreundlich in Familien und nicht in einem Heim untergebracht. Die finanzielle Unterstützung durch die Karlsruher Pateneltern, die für ihr Patenkind 10,- Euro monatlich aufbringen, kommt nicht nur diesen Pflegefamilien zugute, sondern wird auch für schulische Zusatzausbildungen wie in EDV und Englisch im Karlsruher Children Center in Matara investiert.

    Mehr Informationen über die Arbeit des Vereins findet sich auf seiner Webseite www.patenkinder-matara.de.

  • Fenrich als Vizepräsident der Association TGV-Est Européen bestätigt

    OB: "Deutschland muss mit der gleichen Ernsthaftigkeit planen, finanzieren und bauen, wie die französischen Nachbarn"

    Die Mitglieder der Association TGV Est-Européen haben Straßburgs Oberbürgermeister Roland Ries als Präsident und Karlsruhes Oberbürgermeister Heinz Fenrich als Vizepräsident in ihren Ämtern bestätigt. Auf der Hauptversammlung am 1. Juni im französischen Senat in Paris hat die Vereinigung ihr Ziel noch einmal bekräftigt, im Jahr 2016 attraktive Fahrplanangebote in einem liberalisierten europäischen Bahnverkehrsmarkt und im künftigen Transeuropäischen Verkehrsnetz zu verwirklichen. In Frankreich ist man dazu auf einem guten Weg: Die Inbetriebnahme der noch fehlenden gut 100 Kilometern Hochgeschwindigkeitsstrecke durch die Vogesen sei bis 2016 weiterhin realistisch. Dadurch verkürzt sich die Fahrzeit nach Paris um weitere 30 Minuten.

    Mit Sorge blicken die Mitglieder der Association allerdings auf die zahlreichen Projekte in Baden-Württemberg, deren Realisierung weiterhin unsicher ist. Dazu gehöre etwa der Ausbau der Strecke zwischen Kehl und Appenweier. "Ohne dieses Projekt droht die neue Kehler Brücke ein Torso zu bleiben, dessen verkehrlicher Nutzen trotz erheblicher Investitionen begrenzt ist", mahnt OB Fenrich, auch in seiner Funktion als Vorsitzender der Initiative "Magistrale für Europa". Auch für den Rastatter Tunnel sei die Finanzierung immer noch nicht sichergestellt, trotz Baugenehmigung seit 1998, erinnert das Karlsruher Stadtoberhaupt. Hinzu kämen die Projekte Stuttgart 21 mit der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm, für die Fenrich "keine realistische und schon gar keine vernünftige Ausstiegsoption" erkennen kann.

    "Frankreich macht seine Bahn-Hausaufgaben weiterhin vorbildlich", lautet das Fazit von Oberbürgermeister Heinz Fenrich. Seine Forderung: "In Deutschland müssen wir - auch im Interesse unserer französischen Nachbarn - endlich dazu kommen, mit der gleichen Ernsthaftigkeit zu planen, zu finanzieren und zu bauen".

    Florian Ismaier
    Geschäftsführer
    Initiative "Magistrale für Europa"
    Telefon: 0721 / 133-1874
    Telefax: 0721 / 133-1879

    Initiative "Magistrale für Europa"
    Die Initiative "Magistrale für Europa" ist eine 1990 gegründete Interessengemeinschaft aus 33 Städten, Regionen und Industrie- und Handelskammern entlang der europäischen Bahnverbindung "Paris - Nancy - Strasbourg - Karlsruhe - Stuttgart - Ulm - Augsburg - München - Mühldorf - Salzburg - Linz - St. Pölten - Wien - Bratislava/Budapest".

    Ziel der Initiative ist

    • der durchgehende Ausbau der West-Ost-Magistrale "Paris - Bratislava/Budapest" zur Hochleistungstrasse für Personen- und Güterverkehr,
    • die Schaffung eines attraktiven Verkehrsangebots sowie
    • die optimale Verknüpfung mit dem öffentlichen Nah- und Regionalverkehr entlang der gesamten Achse.
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