20 | 10 | 2017
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Effekte aus der Natur für technische Anwendungen nutzen

Foto eines Glasflügelschmetterlings, der durch Nanostrukturen besonders durchsichtige Flügel hat. Diese Strukturen können für Antireflexschichten genutzt werden
Foto eines Glasflügelschmetterlings, der durch Nanostrukturen besonders durchsichtige Flügel hat. Diese Strukturen können für Antireflexschichten genutzt werden

Foto eines Morpho-Schmetterlings, der durch spezielle Nanostrukturen besonders intensiv blaue Flügel hat. Der künstliche Schmetterling unten rechts zeigt eine technische Imitation, die auf diesem Prinzip beruht.
Foto eines Morpho-Schmetterlings, der durch spezielle Nanostrukturen besonders intensiv blaue Flügel hat. Der künstliche Schmetterling unten rechts zeigt eine technische Imitation, die auf diesem Prinzip beruht.

 

Vortrag von Dr. Hendrik Hölscher am 19. Oktober im Exotenhaus des Karlsruher Zoos

Dr. Hendrik Hölscher vom Institut für Mikrostrukturtechnik am KIT spricht am kommenden Donnerstag, 19. Oktober, um 18.15 Uhr im Zoo Karlsruhe im Vortragsraum des Exotenhauses über "Farbe und Struktur – Nanotechnologie mit Vogelfedern und Schmetterlingen". Schmetterlinge gibt es in vielen Formen und Farben. Neben bunt gemusterten Exemplaren gibt es auch solche mit fast durchsichtigen oder strahlend blauen Flügeln. Diese optischen Effekte und Farben machen Wissenschaftler des KIT nutzbar: So lässt sich beispielsweise die Nanostruktur auf den Flügeln des Glasflügelschmetterlings auf technische Anwendungen übertragen. Obwohl sie durchsichtig sind, reflektieren die Flügel kaum Licht, dadurch ist der Schmetterling für seine Fressfeinde beinahe unsichtbar. „Wir haben herausgefunden, dass die Nanostrukturen auf der Oberfläche des Flügels unregelmäßig sind und deshalb die geringe Reflexion bewirken“, erläutert Hölscher. „Diese Erkenntnis eröffnet uns spannende Anwendungsmöglichkeiten, etwa für Antireflexschichten in Handy- oder Laptop-Displays.“

Die Veranstaltung ist Teil der Herbst-Winter-Vortragsreihe des Karlsruher Zoos in Zusammenarbeit mit dem KIT. Der Einlass ist ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b ab 18 Uhr möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist aus Platzgründen jedoch begrenzt. Die Veranstaltung ist kostenfrei, um eine Spende an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe wird gebeten.

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